OPTOVIT fortissimum 500 Kapseln
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siehe auch:
Vitamine/Mineralstoffe/Nahrungsergänzung - Einzelvitamine - Vitamin E  

(Abbildung ähnlich)
 
 

Anzeigen:   Indikation Kontraindikation
  Dosierung Nebenwirkungen Schwangerschaft
  Anwendung Wechselwirkungen Sonstiges


 Wie setzt sich das Arzneimittel zusammen?
  RRR-alpha-Tocopherol   336  mg
  (SE) Pflanzenöl Destillat   0  mg
  (SE) RRR-alpha-Tocopherol Äquivalent   336  mg
  (H) Gelatine     +
  (H) Glycerol     +
  (H) Kohlenhydrate     +
  (H) Sojabohnenöl     +
  (H) Sorbit     +
  (SE) Fructose   7,5  mg

 H: Hilfsstoff, E: Entspricht /  Darreichungsform: KAP /  Volumen-/Gewichts-Bezug: 1 Stück / 1 Kapseln

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 Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
- Vitamin-E-Mangel
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 In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
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 Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
Erwachsene:
- 1 Kapsel täglich (entsprechend 335,5 mg RRR-alpha-Tocopherol)
- Für Kinder stehen Kapseln mit niedrigeren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
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 Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
- Magen- und Darmbeschwerden
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 Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Die empfohlene tägliche Aufnahme von Vitamin E beträgt 15 mg.
- Vitamin-E geht in den kindlichen Blutkreislauf in die Muttermilch über.
- Bisherige Erfahrungen haben keine nachteiligen Effekte für das Ungeborene durch größere Mengen von Vitamin E erkennen lassen.
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 Auf welche Weise wird das Arzneimittel angewendet?
- Die Kapseln unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen
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- Die Wirkung des Arzneimittels kann bei gleichzeitiger Einnahme von Eisen vermindert werden.
- Bei gleichzeitigem Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel sowie bei Einnahme von Vitamin-K-Hemmern (z.B. Gerinnungshemmer in Tablettenform) ist die Blutgerinnung sorgfältig zu überwachen, da es in Einzelfällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam.
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- Das Arzneimittel ist nicht geeignet zur Einnahme bei Vitamin-E-Mangel, verursacht durch eine gestörte Aufnahme von Vitamin-E aus dem Darm.

Vorkommen und Bedarfsdeckung:
- Die reichsten Vitamin-E-Quellen sind Getreidekeime und die meisten pflanzlichen Öle.
- Weitere Quellen sind Blattgemüse, tierische Organe sowie Milch und Butter.
- Die Einschätzung der Versorgung mit Vitamin E ist unter anderem wegen des stark unterschiedlichen Vitamin-E-Gehaltes bei einem bestimmten Nahrungsmittel, durch bis zu fünffache jahreszeitliche Schwankungen in der Milch sowie durch Verluste durch Lagerung und den Kochprozess schwierig.
- Entsprechend der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt die tägliche Zufuhrmenge an Vitamin E bei 12 mg Vitamin-E (RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalenten).
- In der Schwangerschaft und in der Stillzeit besteht ein Mehrbedarf von 2 bis 5 mg pro Tag.
- Ferner steigt der Bedarf an Vitamin-E mit der aufgenommenen Menge hochungesättigter Fettsäuren.

Mangelerscheinungen:
- Ein alleiniger Vitamin-E-Mangel beim Menschen ist selten.
- Der Normalwert im Blut liegt bei Erwachsenen etwa bei 9,5 mg/l Vitamin-E.
- Ein Mangel kann verursacht werden durch eine gestörte Aufnahme aus dem Darm, den Stoffwechsel oder durch einen erhöhten Verbrauch des Vitamins.
- Eine Mangelsituation tritt nicht als Folge von nahrungsbedingter Mangelversorgung auf, da eine ausgewogene Mischkost keinen Vitamin-E-Mangel verursacht.
- Eine Mangelversorgung kann auftreten nach Teilentfernung des Magens, bei chronischer Dünndarmerkrankung im Erwachsenenalter (Sprue), Entzündung von Dünn- und Dickdarm (Enterokolitis), chronischer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, erblicher Stoffwechselkrankheit mit Bildung von zähem Schleim (zystischer Fibrose), Gallestau, Kurzdarmsyndrom oder nach längerer Ernährung mittels Umgehung des Magens.
- Ein Vitamin-E-Mangel äußert sich speziell bei Frühgeborenen in Zell- und Gewebeschädigung.
- Bei bestehendem Vitamin-E-Mangel stehen Ausfallerscheinungen der Nerven und Muskeln im Vordergrund.
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